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LG UFO

Bericht Deutsche Jugendmeisterschaften LG UFO
Thömmes sprintet mit Bestzeit auf Platz sechs

Mit einem kleinen Aufgebot ging die LG Unterlüß Faßberg Oldendorf in diesem Jahr bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathletik an den Start.

Samuel Malte Thömmes belegte im Vorjahr Platz vier und wollte auch in diesem Jahr zeigen, dass das keine Eintagsfliege war. Dazu musste er zuallererst den Vorlauf überstehen. Das sollte kein Selbstläufer werden, da er sich in seinem ersten Jahr in der Altersklasse U20 den teilweise ein Jahr älteren Konkurrenten stellen musste. Allerdings zeigte er an dieser Stelle ein gelungenes Rennen, bei dem er die taktischen Vorgaben seines Trainers Christian Böttner umsetzen konnte. Mit einer neuen Bestzeit von 56,31s qualifizierte er sich mit der fünftbesten Vorlaufzeit für den Endlauf. Mit dem Einzug ins Finale hatte er sein Saisonziel bereits zur Hälfte erreicht. Den I-Punkt sollte eine Zeit unter 56 Sekunden setzen. Im Finale starte er sehr konzentriert und zeigte bis zur Zielgeraden ein ähnlich sauberes Rennen wie im Vorlauf. An dieser Stelle war klar, dass es für eine Podiumsplatzierung nicht reichen wird, allerdings war er hier mit mehreren Läufern auf gleicher Höhe. Der Kampfgeist sollte entscheiden, ob es zu Platz sechs oder Platz acht reichen sollte. Am Ende erkämpfte sich Samuel Malte Thömmes in einer Zeit von 55,83s den sechsten Platz. Seine persönlichen Saisonziele konnte er damit erreichen und freute sich über den verdienten Lohn seiner Arbeit

Nach zwei Jahren Durststrecke und regelmäßigen Verletzungspausen und Trainingsunterbrechungen freute sich Finja Sasse sehr über die Teilnahme bei den nationalen Titelkämpfen. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahlen fand hier direkt ein Endlauf statt. Finja wusste, dass sie in diesem Rennen nur durch ein hohes Anfangstempo mit der deutschen Spitze mithalten konnte. Sie positionierte sich während der ersten 400m in aussichtsreicher Position und hielt auch bis zur 600m-Marke mit den schnellsten Läuferinnen Deutschlands mit. Leider musste sie danach dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und überquerte schließlich mit einer Zeit von 2:19,87min als Siebtplatzierte die Ziellinie. Sie hatte sich insgesamt eine bessere Zeit erhofft und war mit ihrem Wettkampf daher nicht hundertprozentig zufrieden.

Text und Foto: Christian Böttner